Gemüseanbau im eigenen Garten
Jüngst wird berichtet, dass die Lebensmittelpreise in diesem Jahr um drei bis vier Prozent steigen werden. Warum also nicht zu Spaten und Saatgut greifen und selber einen Teil herstellen? Aber meist sind es weniger Kostengründe, als vielmehr der Spaß am Gärtnern und das Wissen um die Herkunft der eigenen Tomaten, Gurken oder Kräuter. Und ganz nebenbei sagt man, dass ein eigener Gemüsegarten auch noch glücklich macht. Worauf also warten? Auf in den Garten!
Nun kann sich nicht jeder Gartenbesitzer nennen. Doch mittlerweile boomen Verpachtungen kleiner Gartenstücke, insbesondere in Großstädten. Auf seinem angepachteten kleinen Gemüsebeet kann man dann nach Belieben Obst, Gemüse und Kräuter anbauen, eigentlich das altbekannte Prinzip "Klein- oder Strebergarten" in Miniaturausgabe. Viele Anregungen sind an dieser Adresse zu finden.
Aller Anfang...ist gar nicht so schwer!
Einige grundlegende Dinge sollten jedoch zunächst berücksichtigt werden. Besonders wichtig ist die Lage des neuen Gemüsegartens. Sowohl sonnige, als auch schattige Plätzchen sollten vorhanden sein. Denn nicht alle Pflanzen mögen es, den ganzen Tag über vollsonnig zu stehen. Hat man nun eine geeignete Ecke im Garten gefunden, kann man zur Tat schreiten. Zunächst sollten die gängigen Hilfsmittel wie Spaten, Hacke & Co parat stehen. Ein gutes Paar Gartenhandschuhe ist ebenfalls durchaus nützlich. Und dann geht's schon los. Zunächst wird der Boden aufbereitet.
- Unkraut,
- Wurzeln
- weitere Störfaktoren
sollten sorgsam herausgearbeitet werden. Anschließend wird die Erde etwa zwei Spaten tief umgegraben und anschließend einige Tage nicht betreten.
Die Feinplanung
Nun sollten je nach Vorlieben der geplanten Pflanzen einzelne Beetbereiche abgetrennt werden. Gut geeignet sind dazu Holzbretter oder Klinkersteine, die hochkant in den Boden gestampft werden. Hier gibt es je nach Belieben unterschiedlichste Materialien und Möglichkeiten. Hilfreiche Hinweise findet man ebenfalls auf der Seite das-gartenbau-team.de. Anschließend kann mit dem Ausbringen des Saatgutes oder dem Einpflanzen kleiner vorgezogener Pflanzen begonnen werden. Bedenken sollte man, dass durchaus bis Anfang/ Mitte Mai ("Eisheilige" um den 10. Mai herum) mit Nachtfrösten gerechnet werden muss.
Foto: (c) das-gartenbau-team.de